Täter 2018

Alfred Bodenheimer

Alfred Bodenheimer, geboren 1965 in Basel, erhielt eine traditionelle jüdische Ausbildung und betrieb Talmudstudien in Israel und den USA. In Basel studierte er Germanistik und Geschichte und promovierte 1993 mit einer Arbeit über die Emigration von Else Lasker-Schüler nach Palästina. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Israel und an der Universität Luzern und einer Habilitation an der Universität Genf kam er 2003 als Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an die Universität Basel zurück. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, darunter Studien über Moses und den Ewigen Juden, jüdische Narrative und Traditionsvermittlung.

Foto: Ayse Yavas

Andreas Brandhorst

Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, zählt mit seinen futuristischen Thrillern und Science-Fiction-Romanen wie »Das Schiff« und »Omni« zu den erfolgreichsten Autoren unserer Zeit. Spektakuläre Zukunftsvisionen sind sein Markenzeichen. Für seine Werke wurde Andreas Brandhorst mehrfach ausgezeichnet.

Foto: Lutz Weil

Angélique Mundt

Dr. Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie seit 1994 in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 in eigener Praxis als promovierte Psychotherapeutin, Dozentin und Supervisorin selbständig machte. Dort behandelt sie bis heute Jugendliche und Erwachsene. Seit 2009 arbeitet sie ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz und leistet dort „Erste Hilfe für die Seele“ für Menschen nach traumatisierenden Ereignissen. Ihr Buch "Erste Hilfe für die Seele. Einsatz im Kriseninterventionsteam" (btb-Verlag) beschreibt in wahren Einsatzgeschichten die sofortige Betreuung von überlebenden Opfern, Angehörigen oder Augenzeugen von schrecklichen Unglücken. So ist sie an Tatorten von Gewaltverbrechen, Unfallorten von tödlichen Verkehrs- oder Arbeitsunfällen sowie im häuslichen Umfeld nach einem Suizid oder plötzlichen Herztod direkt vor Ort. Sie berichtet, wie es möglich ist, Menschen in den schrecklichsten Momenten ihres Lebens zu trösten, zu unterstützen und zu begleiten. Und sie erklärt in den Exkursen, was sie tut und warum sie es so tut. Die ersten Leserstimmen sind sich einig: "Berührend und das eigene Leben bereichernd".

Foto: Karin Costanzo

Arno Strobel

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitete bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mittlerweile konzentriert er sich ganz auf das Schreiben und gehört zu den gefragtesten deutschen Thrillerautoren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. Im FISCHER Taschenbuchverlag erschienen von ihm zahlreiche andere Thriller, zuletzt 2017 "Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe".

Foto: Gaby Gerster

Beate Maxian

Österreichische Autorin, Moderatorin und Journalistin mit bayerischen Wurzeln (geb. 1967 in München). Sie verbrachte ihre Kindheit in Bayern, Österreich, im arabischen Raum. Lebt heute in Oberösterreich und Wien. Veröffentlichte bisher mehrere Sachbücher, ein Kinderbuch für UNICEF, Romane, Kriminalromane und zahlreiche Kurzkrimis in diversen Anthologien und Zeitschriften. Ihre in Wien angesiedelten Kriminalromane um die Journalistin Sarah Pauli haben eine treue Leserschaft erobert und sind Bestseller in Österreich. Sie erhielt das Stipendium des Literaturhauses Wiesbaden und wurde mehrfach für den Leo Perutz Preis nominiert. Des Weiteren ist Beate Maxian die Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi Literatur Festival.at

Bettine Reichelt

Geboren im Vogtland, Jahrgang 1967, faszinierte mich die Welt der Worte bereits vor der Schule. Mit meinem Großvater reiste ich durch die Welt der Märchen und lernte das Französische kennen und lieben. Folgerichtig bemühte ich mich mit 14 Jahren um einen der wenigen Plätze der Sprachspezialklasse. 1986 Abitur, nachfolgend begann ich mein Theologiestudium und hieran schloss sich der Vorbereitungsdienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens an.Heirat und die Geburt zweier Kinder prägten das Leben in den folgenden Jahren. Ich beendete meine Ausbildung 1992 mit dem ersten und 1996 mit dem zweiten Examen. Ab Januar 1997 war ich Pfarrerin z. A. in Regis-Breitingen bei Leipzig. Während dieser Zeit kam es zur Zusammenarbeit mit dem Thomas Verlag in Leipzig, aus der der Geschenkbildband „Jegliches hat seine Zeit“ hervorging. Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven kirchlichen Dienst begann ich nebenberuflich für die Evangelische Verlagsanstalt Leipzig zu arbeiten, nahm 2001 eine Teilanstellung als Gemeindepädagogin an und veröffentlichte Gedichte, Prosa und Buchbesprechungen in der Leipziger Straßenzeitung „Kippe“. Seit 2003 bin ich freiberuflich Autorin und Lektorin und widme mich ganz dem Abenteuer Sprache.

Foto: F. Haas

Christian Redl

am 20. April 1948 in Schleswig geboren, besuchte die Schauspielschule in Bochum und erhielt seine ersten Engagements an Bühnen in Wuppertal, Frankfurt, Bremen. Von 1980 bis 1993 zählte Christian Redl zum Ensemble des Schauspielhauses Hamburg, wo er Hauptrollen in zahlreichen Inszenierungen von Claus Peymann, Luc Bondy, Wilfried Minks und Peter Zadek spielte. Es folgten Engagements an den Hamburger Kammerspielen und dem St. Pauli Theater Hamburg. Neben seinen Arbeiten für Theater und Film hat Christian Redl auch eine Reihe von musikalischen Programmen produziert. So hat er 2003 etwa Gedichte und Balladen von Francois Villon bearbeitet und eingespielt. 2005 erscheint Das wilde Herz, sein erstes Album mit eigenen Liedern. 2010 entsteht in Zusammenarbeit mit dem Musiker Vlatko Kucan Die Blumen des Bösen, ein musikalischer Baudelaire-Abend, mit dem die beiden seit 2012 auf Tour sind. Auch an der vorliegenden Produktion ist Vlatko Kucan als künstlerischer Produzent, Arrangeur und Musiker beteiligt. Das Album Sehnsucht erscheint 2014 als CD und als limitierte Vinyl / CD-Ausgabe bei Goldbek Rekords. Im Herbst 2016 folgte mit Louise das neu eingespielte Album, auf dem Christian Redl mit seiner Band die Texte von François Villon vertont hat.

Foto: Verlag

Christiane Dieckerhoff

Christiane Dieckerhoff lebt mit ihrem Mann, dem Musiker Eckhard Dieckerhoff am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Als Christiane Dieckerhoff schreibt die gelernte Kinderkrankenschwester vorwiegend Spreewaldkrimis und als Anne Breckenridge historische Romane. Gemeinsam mit ihrem Mann gestaltet sie die Leseshow Mord & Musik mit Texten aus ihren Büchern und dazu passenden Musikstücken.

Christiane Fux

Christiane Fux, Jahrgang 1966, ist in Hamburg aufgewachsen und hat dort Germanistik mit den Schwerpunkten Journalistik und Psychologie studiert. Vor 20 Jahren hat es sie nach München verschlagen, wo sie in ihrer Freizeit auf die umliegenden Berge klettert. Sie schreibt als Medizinredakteurin für das Gesundheitsportal NetDoktor und entwickelt nebenbei in ihrem eigens gegründeten Verlag Krimispiele der Reihe »Mörderische Dinnerparty«.

Foto: Petra Ender

Christoph Krumbiegel

Christoph Krumbiegel, Jahrgang 1972, schreibt vorrangig skurrile Kurzgeschichten und veröffentlichte 1996 erstmals im „Magazin“. Er konnte in den vergangen Jahren mehrfach den vogtländischen Literaturpreis gewinnen und hat regelmäßig Beiträge in verschiedenen Anthologien platziert. Der Autor lebt mit seiner Familie im Vogtland, wo er eine kleine Landapotheke betreibt.

Clemens Meyer

Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle / Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ›Als wir träumten‹, es folgten ›Die Nacht, die Lichter. Stories‹ (2008), ›Gewalten. Ein Tagebuch‹ (2010), der Roman ›Im Stein‹ (2013) sowie die Frankfurter Poetikvorlesungen ›Der Untergang der Äkschn GmbH‹ (2016). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. ›Im Stein‹ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet und für den Man Booker International Prize 2017 nominiert. ›Als wir träumten‹ wurde 2015 von Andreas Dresen für das Kino verfilmt und lief im Wettbewerb der Berlinale. Im Frühjahr 2017 sind die Erzählungen ›Die stillen Trabanten‹ erschienen.

Foto: Gaby Gerster

Elke Pistor

Elke Pistor arbeitet als Autorin, Publizistin und Dozentin einer Medienakademie in Köln. Ihre Hauptleidenschaft gilt dem Kriminalroman, seit geraumer Zeit geht sie allerdings auch fremd und schreibt unter Pseudonym Liebesromane. Insgesamt neun Kriminalromane, drei Liebesromane, eine Herausgeberschaft, ein Sachbuch und über 30 Kurzgeschichten sind das Ergebnis seit 2010. Zuletzt erschien von ihr im Oktober 2017 „Makrönchen, Mord und Mandelduft“, dessen letzte Kapitel im April 2017 in Netzschkau einstanden sind.

Foto: Ulrike Fackert

Friederike Schmöe

Geboren und aufgewachsen in Coburg, wurde Friederike Schmöe früh zur Büchernärrin - eine Leidenschaft, der die Universitätsdozentin heute beruflich frönt. In ihrer Schreibwerkstatt in der Weltkulturerbestadt Bamberg verfasst sie seit 2000 Kriminalromane und Kurzgeschichten; sie gibt Kreativitätskurse für Kinder und Erwachsene und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Ihr literarisches Universum umfasst u.a. die Krimireihe um die Bamberger Privatdetektivin Katinka Palfy und eine Krimiserie mit der Münchner Ghostwriterin Kea Laverde als Hauptfigur. Ihre Kurzgeschichte „Das geheime Wissen der Zofe“ erhielt 2014 den Homer 2014 für historische Literatur.

Gunnar Schuberth

Gunnar Schuberth wurde in Münchberg/Oberfranken geboren. Seine erste Veröffentlichung war ein Gedichtband, danach schrieb er Theaterstücke, Satiren für Zeitungen, Drehbücher und Krimis. Gunnar Schuberth lebt seit seinem Germanistikstudium in Nürnberg. Heute arbeitet er als Programmierer, Dozent für Deutsch und als freier Autor. Er ist Stammgast der KrimiLiteraturTage sowie Mitglied des Krimistammtischs Vogtland. Er verewigte sich in zahlreichen Kurzkrimi-Anthologien und ist gern gesehener Gast bei Lesefestivals.

Heike Köhler-Oswald

Heike Köhler-Oswald, Jahrgang 1966, lebt mit ihrer Familie auf einem alten Vierseithof im Weimarer Land. Ihr Weimar Krimi „Graue Witwen“ ist bereits ihr zweiter Thüringer Provinzkrimi. Nach vierzehn Jahren als Verwaltungsangestellte an der Bauhaus Universität Weimar, erfüllte sie sich ihren größten Traum und betreibt heute eine kleine Pferdepension auf ihrem Hof. Hier entstand ihr erster Thüringen Krimi „Mörder lauf Galopp“. Mit ihrem Debütkrimi kam sie unter die zehn Finalisten des Thüringer Krimipreises 2013. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern.

Heike Teubner

Heike Teubner kennt sie alle, die Maschen von großen und kleinen Ganoven, die auch Vogtländern so manche schlaflose Nacht bereiteten und bereiten. Am 2. Dezember 1992 hat sie mit Gleichgesinnten in Klingenthal eine Verbraucherberatung gegründet. Im April 1995 wurde die Initiative in das System der Verbraucherzentralen übernommen und zog 1996 nach Auerbach um. Seitdem bietet die Beratungsstelle Auerbach des Vereins Verbraucherzentrale Sachsen stark nachgefragte Beratung zu Finanzdienstleistungen, Verbraucher-, Miet- und Versicherungsrecht und Themen wie Gesundheit, Ernährung, Pflege Energie, Bauen und anderen Bereichen an. Die Kriminalität nimmt im Aufgabenspektrum einen breiten Stellenraum ein.

Isabella Archan

Isabella Archan wurde 1965 in Graz geboren. Nach Abitur und Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Köln, wo sie eine zweite Karriere als Autorin begann. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in Rollen in TV und Film zu sehen, unter anderem im Kölner »Tatort«, in der »Lindenstraße« und in »Diese Kaminskis«, und mit ihrem eigenen Programm zu ihren Krimis auf der Bühne.

Foto: C. Assaf

Jennifer Benkau

Geboren wurde ich Anfang der 1980er, und Tonbandkassetten von 1985 belegen, dass ich schon Geschichten erzählte, bevor ich auch nur einen Buchstaben schreiben konnte. Inzwischen schreibe ich Romane in unterschiedlichen Genres und habe bereits in mehreren Verlagen – von ganz klein bis ziemlich groß – veröffentlicht. Mit den Ink Rebels im Rücken wage ich erstmals den Schritt in die Unabhängigkeit. Wenn ich nicht gerade schreibe oder mit der Familie zusammen bin, trifft man mich wahlweise mit zwei Hunden und/oder meinem Pony Skyla, ihres Zeichens ein getarntes Einhorn, aber das bleibt natürlich unter uns.

Julian Nebel

Geboren in München, hat Julian Nebel sich schon früh für Betrüger und die Betrogenen interessiert. Daher auch Jura- und Soziologiestudium; ist dann aber doch noch auf den richtigen Weg gekommen und arbeitet nun in einem Buchverlag. Die Geschichte der Adele Spitzeder ist sein erstes Buch.

Leif Tewes

Leif Tewes geboren 1964, lebt und arbeitet im Raum Frankfurt. Nach dem Abitur begann Leif Tewes das Studium der Informatik in Frankfurt. Bereits damals begann er Fachbücher zu schreiben und einige Artikel in Fach-zeitschriften zu veröffentlichen. Seine Leidenschaft für die Kunst lebt er als Thriller-Autor, Musiker und DJ aus. Sein Interesse für spannende Persönlichkeiten und rasante Geschichten hat sich unter anderem auf zahlreichen Reisen und Offroad-Rallyes entwickelt.“

Foto: Markus Schüller

Leon Sachs

Leon Sachs lebt und arbeitet als Autor und Journalist in Köln. Der 1982 geborene Rheinländer studierte in Fribourg Medienwissenschaften und erwarb ein Diplom der Durham University in Religion und Theologie. Er recherchiert seit Jahren über die politischen und religiösen Zusammenhänge des Nahost-Konflikts und über seine Auswirkungen auf die Gesellschaft in Europa.

Foto: Eduard Bopp

Luci van Org

Luci van Org, Berlinerin Jahrgang 1971, trat mit 12 Jahren als Sängerin in Blues- Clubs auf, unterschrieb mit 16 ihren ersten Plattenvertrag, war nebenher Kunst- und Anglistikstudentin, Supermarktverkäuferin und Aktmodell und wurde mit "Lucilectric" (Mädchen) 1994 mal kurz zum gefeierten Popstar. Heute steht sie solo oder mit ihren Bands"Meystersinger" und "Üebermutter" auf der Bühne und arbeitet als Texterin, Komponistin und Produzentin für viele andere Künstler. Seit 2003 textet Luci auch ohne Musik. Zum Beispiel- manchmal sogar preisgekrönte- Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke oder Drehbücher für Kino und TV. Wenn sie nicht gerade musiziert oder schreibt, illustriert Luci Bücher anderer Autoren, oder sie steht als Schirmfrau des VEID. eV allen Rede und Antwort, die sich über das Thema "Verwaiste Eltern" informieren möchten."

Manfred Köhler

Manfred Köhler, geboren 1964 in Hof, arbeitet seit 1994 als freiberuflicher Redakteur und Autor. Mit dem Thriller „Schreckensgletscher“ war er für den Glauser-Krimipreis 2008 nominiert. Aktuell erhältlich sind derzeit rund 40 Ebooks, Printveröffentlichungen und Hörbücher. Informationen: www.manfred-koehler.de

 

 

Maren Schwarz

Geboren 1964, waschechte Vogtländerin, die ihre Krimis wahlweise auf Rügen und im Vogtland spielen lässt. Sie hat bereits mehrere Kriminalromane veröffentlicht und Beiträge für verschiedene Kurzkrimi-Anthologien geliefert. Sie ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“ und im Syndikat.

 

 

Matthias Wittekindt

Geboren am 28. Mai 1958, aufgewachsen in Hamburg, lebt seit 1982 in Berlin. Matthias Wittekindt studiert in Berlin und London Architektur und Religionsphilosophie. Danach arbeitet er in Berlin und London als Architekt. Nach seinem Diplom 1987 verbringt er ein Jahr in einem Kloster bei Brüssel, wo er an der Übertragung architektonischer Kompositionsgesetze in chorische Sprachkompositionen arbeitet. 1988 gründet er in Berlin das Brüssel-Projekt, mit dem er seine Chorstücke auf der Bühne realisiert. Neben seiner Tätigkeit als Theater- und Hörspielautor schreibt Matthias Wittekindt Dokumentationen fürs Fernsehen.

Foto: Michele Corleone

Melanie Tilch

Die studierte Diplom-Übersetzerin Melanie Tilch ist Tänzerin aus Leidenschaft. 1993 hatte sie die ersten Berührungspunkte mit Orientalischem Tanz. Daraus erwuchs schnell eine große Begeisterung und der starke Wunsch, mehr über das Thema zu erfahren. Sie unterrichtet im eigenen Tanzstudio „Merhaba“ Plauen/Steinsdorf und tritt regelmäßig auf.

Monika Geier

Monika Geier, geboren 1970, lebt in der Pfalz, wo sie die Sitten und Gewohnheiten der pfälzischen Stadt- und Landbevölkerung literarisch aufbereitet. Sie studierte Architektur und hat inzwischen drei Kinder. Für ihr Debüt »Wie könnt ihr schlafen« erhielt Monika Geier den Marlowe, den Krimipreis der Raymond-Chandler-Gesellschaft. Mit Bettina Boll schuf sie die erste Halbtags- Kriminalkommissarin des Genres.

Foto: Roman Klar

Norbert Horst

Norbert Horst, geboren 1956 in Bad Oeynhausen. Nach der Schule in den Dienst der Polizei NRW eingetreten und hier in vielen unterschiedlichen Bereichen gearbeitet, auch in zahlreichen Mord- und Ermittlungskommissionen und der Wirtschaftskriminalität. Nach langen Jahren als Verhaltenstrainer arbeitet er heute wieder als Ermittler bei der Polizei in Bielefeld. Er lebt mit seiner Familie in Ostwestfalen. Nach ersten Songtexten in den 70ern und verschiedenen Veröffentlichungen kürzerer Texte und Lyrik in Anthologien erschien 2003 sein erster Roman „Leichensache“, der im Jahr darauf den Friedrich-Glauser-Preis als bestes deutschsprachiges Debüt gewann. Der zweite Roman "Todesmuster" wurde 2006 mit dem Deutschen Krimi Preis (1. Platz national) ausgezeichnet. „Kaltes Land“ ist der siebte Roman und nach vier Büchern der „Kirchenberg“-Reihe die dritte Geschichte um den Dortmunder Ermittler Thomas Adam, genannt Steiger. Der Roman stand 2017 und 2018 drei Monate auf der Krimi-Bestenliste der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Petra Steps

Petra Steps, Jahrgang 1959, außerhalb des Vogtlandes geboren, aber nach der Klinik-Entlassung sofort zurückgekehrt und seitdem hier verwurzelt, hat einen Uni-Abschluss als Diplomphilosophin und als Lehrerin, sich aber nach dem Abitur nie mehr schulischen Zwängen unterworfen. Sie arbeitet als Journalistin, Autorin und Herausgeberin und hat an verschiedenen Regionalia mitgearbeitet und bereits Erfahrungen mit zwei Anthologien der Reihe „Mords-Sachsen“ gesammelt.

 

 

Ralf Kramp

Ralf Kramp, geb. 1963 in Euskirchen, lebt in einem alten Bauernhaus in der Eifel. Für sein Debüt »Tief unterm Laub« erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. Seither erschienen mehrere Kriminalromane und zahlreiche Kurzgeschichten. In Hillesheim in der Eifel unterhält er zusammen mit seiner Frau Monika das »Kriminalhaus« mit dem »Deutschen Krimi-Archiv« (30.000 Bände), dem »Café Sherlock«, einem Krimi-Antiquariat und der »Buchhandlung Lesezeichen«. Mit seinen schwarzhumorigen Kurzkrimis hat er sich nicht nur ein treues Lesepublikum erobert, sondern er tourt auch mit unterhaltsamen Leseabenden durch den deutschsprachigen Raum.

Regina Schleheck

Regina Schleheck hat sich im Krimi wie in der Phantastik einen Namen gemacht. Unter anderem wurden ihr mit dem Friedrich-Glauser-Preis der deutschsprachigen Krimautoren in der Sparte Kurzkrimi sowie mit dem Deutschen Phantastikpreis für ein SciFi-Hörspiel die begehrtesten Auszeichnungen beider Genres zugesprochen. In Schloss Netzschkau stellt sie ihren True-Crime-Roman "Der Kirmesmörder - Jürgen Bartsch" vor. Die in der Nähe von Köln lebende Autorin, im Hauptberuf Oberstudienrätin, daneben fünffache Mutter, Referentin und Herausgeberin, veröffentlicht seit 2002. www.regina-schleheck.de

Foto: B. Dünkelmann

Roland Spranger

Jahrgang 1963, neben seiner Autorentätigkeit arbeitet Roland Spranger als Betreuer in Wohnprojekten für geistig Behinderte. Außerdem betätigt er sich in verschiedenen Live-Literatur-Projekten, als Moderator einer Talkshow ohne Kameras („Gwaaf zur Nacht«) und als Theaterautor. Seine Stücke wurden auf zahlreichen Bühnen in Deutschland aufgeführt, zuletzt das Jugendstück „Affe auf Lava“ (Theater Ansbach, Uraufführung 2015) und die kapitalismuskritische Satire „Work“ (Theater Hof, Uraufführung 2017). 2002 wurde sein Debütroman »ThRAX« veröffentlicht. Für seinen Thriller »Kriegsgebiete« erhielt der Autor den Friedrich-Glauser-Preis 2013 in der Sparte »Bester Kriminalroman«. Danach erschienen der Roman »Elementarschaden« und eine Reihe von Short-Stories in Krimi-Anthologien. Für seine Kurzgeschichte „C“ wurde der Autor in der Kategorie „Bester Kurzkrimi“ im Jahr 2016 erneut für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Im Februar 2018 erscheint sein Kriminalroman „Tiefenscharf“ beim Polar Verlag, Hamburg. Roland Spranger lebt und arbeitet in Hof.

Romy Fölck

Romy Fölck wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in Ostfriesland. TOTENWEG ist der erste Band ihrer Krimiserie um die beiden Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn.

Foto: Kerstin Petermann

Siegfried Meyer

Heimatforscher, Musikant, Landfrauenchor-Leiter und Autor Siegfried Meyer arbeitete zunächst das Archiv des Männerchores Liederkranz Zwickau 1843 e.V. in Schrift, Ton und Bild auf. Dann porträtierte er prominente Liederkränzler wie den Saafnlob aus Eibenstock, den Kuhlbröckle-Tav von Zwicke und soeben die Zwickauer Orgelbauer-Familie C.G. Jehmlich. Deren Lebenswerke sowie aktuelle heimatgeschichtliche Aspekte liest man in den Büchern des 74-jährigen, die er in musikal.-literar. Vorträgen der Öffentlichkeit vorstellt. Seine Heimatstadt ehrte den Meyer-Sig 2016 mit der Martin-Römer-Ehrenmedaille.

Ulf Torreck

Ulf Torreck, geboren 1972 in Leipzig, nahm an der friedlichen Revolution teil, studierte Jura, arbeitete als Zimmermann, Barkeeper und Rausschmeißer. Nach einer Ausbildung zum Drehbuchautor und Arbeit als Filmkritiker und Journalist, folgten längeren Aufenthalten in Südostasien, Frankreich, Irland und Großbritannien. Torreck veröffentlichte unter verschiedenen Pseudonymen Kriminalromane und Shortstorys, bevor er mit Fest der Finsternis sein Debüt bei Heyne Hardcore gab.

Ulrich Stoll

Ulrich Stoll, geboren 1959, arbeitet seit 1984 als freier Journalist für den WDR und seit 2001 als Redakteur des ZDF-Magazins Frontal 21.Er ist Autor von TV-Dokumentation zu aktuellen und zeitgeschichtlichen Themen für verschiedene öffentlich-rechtliche Sender und hat bereits mehrere Sachbücher veröffentlich, z.B. »Einmal Freiheit und zurück – die Geschichte der DDR-Rückkehrer« und »Die Partisanen der NATO. Die Stay-Behind-Organisationen in Deutschland 1946-1991«. »Totes Gleis« ist sein erster Roman.